HOCHWASSERSCHUTZ

Hochwasserschutz ist extrem wichtig – daher machten sich die 3a, 3b, 3c und die 4a, 4b , 4c Klasse auf den Weg nach Mariatrost, um mit Frau Mag. Schüssler alles Rund um Hochwasser und Hochwasserschutz zu lernen.

Mit Gummistiefeln, Handtuch, trockener Ersatzkleidung, Rucksack und Jause ausgestattet, machten wir uns auf den Weg nach Mariatrost. Dort angekommen erwartete uns schon die erste Hürde: schlammiger Boden – kein Weg führte vorbei- wir mussten über einen kleinen Hügel klettern, um weiter auf den Weg zu kommen. Die ersten Schuhe blieben im Schlamm stecken und verzweifelte Kinderaugen blickten mich an.

Doch kurz darauf wurden wir von 4 sehr freundlichen Menschen empfangen, die mit den Kindern zum Aufwärmen gleich viele lustige Spiele spielten, bei denen sie auch noch etwas lernten. 

Anschließend machten wir eine abenteuerliche Bachwanderung mit verbundenen Augen!! Auch wenn die Kinder am Anfang unsicher waren, stieg ihr Selbstbewusstsein beim ersten Schritt ins Wasser.

Es wurden viele Experimente gemacht (zb wurden Steine in einen Becher getan und Sand in einen anderen. Dann wurde Wasser in den Becher geleert und die Kinder durften beobachten, was passiert.) Dämme und Gräben durften gebaut werden und ich habe schon lange nicht mehr so strahlende Kinderaugen gesehen. Der Bach war kühl und erfrischend, das Wetter einfach perfekt, und der Ausflug nicht zu toppen! 

Fließgewässer haben neben dem Nutzen für den Menschen (Trink-und Nutzwassergewinnung, Wasserkraftnutzung, Bewässerung, Erholung) auch eine hochrangige ökologische Bedeutung. Zugleich gehen von ihnen bei Hochwasserereignissen lebensbedrohlich Gefahren aus.

Vielfältige Beeinflussungen durch die Siedlungstätigkeit, die Landwirtschaft den Wasserkraftausbau den Verkehrswegebau, aber auch die Eingriffe des Schutzwasserbaues selbst, führten zu weit reichenden Beeinträchtigungen der Fließgewässerregime.

Um ihre Funktionsfähigkeit aus ökologischer ökonomischer und soziologischer Sicht dauerhaft zu sichern, gilt einerseits das Motto „Mehr Raum für unsere Flüsse“, aber auch „Naturnähe“ in der von Menschen geprägten und gestalteten Kulturlandschaft als oberste Priorität.

Der Schutz des Wassers mit seiner lebensspendenden und transportierenden Funktion ist dabei von besonderer Bedeutung.

Richtiger Umgang mit unseren Fließgewässern bei Pflege- und Instandhaltungsarbeiten, aber auch bei der Umsetzung von Schutzbauten wie zum Beispiel Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen, Förderung, Erhalt sowie Wiederanlage von standortgerechten Ufergehölzsäumen, Errichtung beziehungsweise Umbau von Sohlrampen und Wanderhindernissen schaffen nicht nur strukturreiche und für alle Wasserlebewesen durchgängige Fließgewässer, sondern auch „L(i)ebenswerte Flüsse“.